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Durch die veränderte Sicherheitslage und die damit verbundenen Krisen in bestimmten Regionen der Welt hat sich nach einer Befragung bei den Reiseanbietern das Reiseverhalten der Deutschen verändert. Nach Aussage des Präsidenten des Deutschen Reiseverbandes sind vor allem das spanische Festland, die Balearen und die Kanaren sowie Portugal im Focus des Interesses. Weniger begehrt sind die Türkei, Ägypten und Tunesien.

Eine wachsende Nachfrage zeichnet sich auch für Griechenland, Bulgarien sowie verstärkt Deutschland und auch seine Nachbarländer ab." Gerade der Urlaub in deutschen Landen hat sich in sofern erhöht, da nach Vorstellung der Deutschen die naheliegenden Autoreiseziele sicherer erreichbar sind", lautete die Auskunft des DRV. Diese Daten ergeben sich aus Auswertungen von Marktforschungsunternehmen.

Der schwache Euro verursachte auch eine schwächere Nachfrage nach Fernreisen z.B. in die USA, nach Thailand oder zu Zielen im Indischen Ozean, wie die Malediven. Viele Reiseveranstalter deuten diese Situation so, dass der Euro diese Urlaube verteuert.

Ein weiterer Trent deutet sich an: Viele Urlaubsinteressenten buchen ihre Reise immer häufiger über das Internet. Darum mag man gespannt sein, ob auf der ITB Berlin diese Tendenzen weiter bestätigt werden oder nicht.

U. Behrens/E. Streich